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Google Ads Agentur Kosten: Wie Agenturen abrechnen und was drinstecken sollte

Die Kosten einer Google-Ads-Agentur bestehen meist aus einer monatlichen Pauschale, einem Prozentsatz vom Werbebudget, einer Erfolgsbeteiligung oder einer Mischung daraus, oft plus einem einmaligen Setup. Feste Marktpreise gibt es nicht, die Höhe hängt von Umfang und Konto ab. Wichtiger als die Zahl ist das Modell: Wer am Budget mitverdient, hat andere Anreize als jemand, der an deinem Gewinn gemessen wird.

Wie rechnen Google-Ads-Agenturen ab?

Es gibt vier Grundmodelle und das Setup als Zusatz. In der Praxis sind Mischformen häufig, zum Beispiel eine Pauschale mit einer Erfolgskomponente. Die Tabelle zeigt, wie jedes Modell funktioniert und wo der Haken liegen kann.

ModellSo funktioniert esWorauf du achten solltest
PauschaleFester Betrag pro Monat für einen vereinbarten Umfang.Was genau enthalten ist, schriftlich festhalten: Kampagnen, Tracking, Feed, Reporting, Gespräche.
Prozent vom WerbebudgetDie Gebühr wächst mit dem Budget, das du bei Google ausgibst.Zielkonflikt: Mehr Budget heißt mehr Gebühr, auch wenn der Gewinn nicht mitwächst.
ErfolgsbeteiligungEin Teil der Vergütung hängt an einem Ergebnis.Woran wird gemessen? An Umsatz belohnt sie Umsatz, an Gewinn nach Werbekosten belohnt sie Gewinn.
StundensatzAbgerechnet wird nach Aufwand.Schwer planbar. Frag nach einer Obergrenze und einer Aufstellung der Stunden.
Setup (einmalig)Aufbau von Konto, Tracking und Feed vor dem laufenden Betrieb.Prüfen, ob das Ergebnis dir gehört: Konto, Zugänge, Dokumentation.

Was sollte in den Kosten einer Google-Ads-Betreuung enthalten sein?

Eine Gebühr ist nur so gut wie das, was dahinter steht. Für einen Onlineshop sollte die Betreuung diese Punkte abdecken, und du solltest sie im Angebot wiederfinden:

Worauf solltest du bei den Kosten einer Agentur achten?

Der Preis allein sagt wenig. Mehr sagen diese vier Punkte:

Wie ordnest du Agenturkosten gegen Werbebudget und Ergebnis ein?

Die Gebühr allein sagt nicht, ob sich die Betreuung lohnt. Entscheidend ist, was nach Werbekosten und Agenturkosten übrig bleibt. Das folgende Beispiel ist fiktiv und rechnet mit runden Zahlen, es zeigt die Logik und keine Marktpreise. Angenommen, ein Shop hat 40 % Wareneinsatz und 12 % Versand, Zahlungsgebühren und Retouren, bleiben 48 % vom Netto-Umsatz als Deckungsbeitrag vor Werbung. Der ROAS (netto) sinkt beim Skalieren von 3,0 auf 2,5, wie es bei steigendem Budget häufig vorkommt. Modell A ist eine feste Pauschale von 1.500 € im Monat, bei Modell B wächst die Gebühr im gleichen Verhältnis wie das Budget.

WerbebudgetNetto-UmsatzGewinn nach WerbekostenÜbrig mit Pauschale (A)Übrig mit Anteil am Budget (B)
10.000 €30.000 €4.400 €2.900 €3.400 € (Gebühr 1.000 €)
20.000 €56.000 €6.880 €5.380 €4.880 € (Gebühr 2.000 €)
40.000 €100.000 €8.000 €6.500 €4.000 € (Gebühr 4.000 €)

Bei kleinem Budget wirkt Modell B günstiger, bei 40.000 € Budget bleibt dort weniger übrig als bei 20.000 €, obwohl der Umsatz weiter wächst. Ob Modell A oder B besser ist, hängt von deinem Shop ab. Die eigentliche Frage ist, was nach Werbe- und Agenturkosten bleibt. Wie du den Gewinn nach Werbekosten herleitest, steht unter ROAS berechnen und DB3.

Was kostet Google-Ads-Betreuung bei Dellerate?

Die Betreuung liegt mindestens im vierstelligen Bereich pro Monat, darunter arbeiten wir nicht zusammen. Nach oben hängt es vom Scope ab: Wie viele Kampagnen, wie aufwendig ist das Tracking, wie groß ist der Feed, was soll alles dazu. Konkrete Beträge nennen wir erst, wenn wir dein Konto gesehen haben.

Die Struktur ist einfach: ein Setup, danach eine monatliche Betreuung. Zu Beginn steht eine fest definierte Anfangsphase. In ihr baut sich die Profit-First-Infrastruktur auf, also Messung, Margendaten und Struktur, und Google Ads bekommt Zeit zu lernen. Danach gibt es keine langen Bindungen, weil wir kein Fan langer Laufzeiten sind.

Dazu kommt eine variable Komponente. Durch unseren Ansatz verdienen wir nur dann mehr, wenn es sich für deinen Shop lohnt. Das Modell steuert uns auf deinen Gewinn und nicht auf möglichst viel Budget. Welche Agentur zu dir passt, prüfst du mit den acht Fragen auf der Seite Google-Ads-Agentur für Onlineshops, was wir konkret machen, steht unter Leistungen.

Wie findest du heraus, was es bei dir kosten würde?

Ein ehrliches Angebot braucht einen Blick in dein Konto. Genau dafür gibt es das Profit First Audit: Du siehst, was dein Konto nach Werbekosten verdient, wo Geld liegen bleibt und was eine Betreuung leisten müsste. Danach entscheidest du, ob und mit wem du arbeitest. Im Audit gehen wir Messung, Feed, Struktur und Gebotsziele durch und zeigen, wo die Zahlen nicht zur Marge passen. Daraus ergibt sich, wie viel Betreuung dein Konto braucht, und erst dann ergibt eine Zahl Sinn. Ein Preis ohne Blick in dein Konto bleibt eine Schätzung.

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FAQ

Häufige Fragen zu den Kosten

Fragen zu den Kosten

Was kostet eine Google-Ads-Agentur?

Das hängt von Umfang, Komplexität und Betreuungstiefe ab. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn sie schriftlich benennen, was enthalten ist: welche Kampagnen, welches Tracking, welcher Feed, wie oft Gespräche stattfinden. Frag also nicht zuerst nach dem Preis, sondern danach, was du dafür bekommst und woran die Agentur ihre Arbeit misst.

Ist Prozent vom Werbebudget ein faires Modell?

Es kann passen, hat aber einen eingebauten Zielkonflikt: Steigt dein Budget, steigt die Gebühr, auch wenn der Gewinn nicht mitwächst. Fair wird es, wenn die Agentur trotzdem an Gewinn oder Marge gemessen wird. Frag, woran sie ihre eigene Arbeit misst und ob sie dir auch rät, Budget zu kürzen.

Zahle ich das Werbebudget zusätzlich zur Agenturgebühr?

Ja. Das Werbebudget bezahlst du an Google, die Gebühr an die Agentur, es sind zwei getrennte Posten. Läuft das Budget über dein eigenes Konto, siehst du die Werbekosten direkt dort. Achte darauf, dass kein Posten in einer Sammelrechnung verschwindet, die du nicht aufschlüsseln kannst.

Wie lange muss ich mich an eine Agentur binden?

Das legt jede Agentur selbst fest. Frag vor der Unterschrift nach Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und danach, was bei einer Kündigung mit Konto, Zugängen und Dokumentation passiert. Eine kurze feste Anfangsphase kann sinnvoll sein, weil Messung und Struktur Zeit brauchen, lange Bindungen darüber hinaus brauchst du eher nicht.

Profit First Audit

Nach dem Audit weißt du, was zu tun ist.

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