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Dellerate

Google-Ads-Agentur für Onlineshops · Baustein 2

Google Shopping und Merchant Center auf Gewinn steuern

Feed, Merchant Center und Shopping-Struktur so aufgebaut, dass Budget zu den Produkten fließt, die nach Werbekosten Gewinn bringen, nicht nur Umsatz.

Für Shops, in denen Shopping oder Performance Max den Großteil des Budgets ausgeben. Wir bringen das Merchant Center in Ordnung, machen den Feed vollständig und teilen Produkte nach Deckungsbeitrag in Margenklassen. Ergebnis: Produkte mit hoher Marge bekommen Budget, Verlustbringer werden begrenzt, und du siehst pro Produktgruppe den DB3, also den Gewinn nach Werbekosten, nach Retouren, ohne Fixkosten.

Baustein 2

Für wen

  • Shops, bei denen Shopping oder Performance Max den Großteil des Budgets ausgeben, ohne dass klar ist, welche Produkte Gewinn bringen.
  • Shops mit Feed-Fehlern, abgelehnten Produkten oder einer Merchant-Center-Verwarnung.
  • Shops mit vielen Produkten, bei denen einzelne Bestseller das Budget aufsaugen und der Rest nie ausgespielt wird.

Das Problem

Ein Feed, der direkt aus dem Shop-System kommt, ist selten ein guter Feed. Titel ohne Marke, Attribut oder Variante, fehlende GTINs, falsche Produktkategorien, Bilder mit Text, fehlende Versandangaben. Jeder dieser Punkte kostet Ausspielung oder führt zu Ablehnungen. Google kann nur anbieten, was es versteht.

Der zweite Fehler ist die Struktur. Ein Shopping- oder Performance-Max-Topf für alle Produkte heißt: Google verteilt Budget nach erwartetem Umsatz. Produkte mit 15 % Marge bekommen dieselbe Chance wie Produkte mit 50 %. Nach Werbekosten bleibt bei den einen Gewinn, bei den anderen Verlust, und im Durchschnitt sieht alles in Ordnung aus. Die Messung dafür legt Baustein 1, das Conversion-Tracking.

Baustein 2

So gehen wir vor

  1. 1

    Merchant Center stabilisieren

    Status, Verwarnungen, Richtlinienprobleme, Versand- und Rückgabeeinstellungen, Verknüpfung mit Google Ads. Erst wenn das Merchant Center stabil läuft, lohnt Arbeit am Feed.

  2. 2

    Feed-Audit

    Fehler (abgelehnte Produkte, Pflichtattribute), Vollständigkeit (GTIN, Marke, Farbe, Größe, Material, Produkttyp, Google-Produktkategorie), Titel und Beschreibungen nach festen Formeln (Marke, Produkt, Attribut, Variante), Bilder. Jeder Punkt mit Umfang und Aufwand, getrennt nach Shop, Feed-Tool und Merchant Center.

  3. 3

    Margenklassen per Custom Label

    Aus deiner Kalkulation bekommt jedes Produkt ein Label nach Deckungsbeitrag, zum Beispiel Marge hoch, mittel, niedrig, Verlustbringer. Das ist die Brücke vom Feed zur Steuerung auf Gewinn.

  4. 4

    Kampagnen nach Marge und Rolle

    Shopping und Performance Max nach Margenklasse, Produktgruppe und Rolle (Brand, Non-Brand, Neukunden) getrennt, jede Gruppe mit eigenem Gebotsziel aus ihrem Break-even-ROAS. Verlustbringer fliegen raus oder laufen nur mit Mindestmarge. Mehr dazu im Kampagnenaufbau.

  5. 5

    Laufende Feed-Regeln

    Regeln im Merchant Center oder Feed-Tool, die Titel ergänzen, Ausreißer markieren und neue Produkte automatisch in die richtige Gruppe sortieren. Kein Nacharbeiten bei jedem Sortimentswechsel.

Ergebnis

  • Ein Feed ohne Ablehnungen, mit vollständigen Pflichtattributen und Titeln, die Suchanfragen treffen.
  • Budget läuft nach Marge, nicht nach Umsatz: hohe Deckungsbeiträge bekommen Luft, Verlustbringer werden begrenzt.
  • Mehr Produkte aus dem Sortiment werden ausgespielt, statt dass drei Bestseller alles aufsaugen.
  • Ein Merchant Center, das stabil bleibt, auch wenn Google die Richtlinien ändert.

Voraussetzungen

  • Zugang zum Merchant Center und zum Feed (Shop-Plugin, Feed-Tool oder Datei).
  • Deckungsbeitrag pro Produkt oder Produktgruppe, mindestens der Einkaufspreis.
  • Sauberes Conversion-Tracking.

Aus der Praxis

Mein Naturstein 24

Mein Naturstein 24 verkauft Natursteinplatten mit sehr unterschiedlichen Margen. Budget nach echter Marge statt nach Umsatz und eine Struktur nach Margenklassen brachten im zweiten Halbjahr 2025 +308 % DB3 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zur Fallstudie.

Mein Naturstein 24

Mein Naturstein 24

+308 % DB3

+308 % DB3 über Google Ads bei 46 % mehr Bestellungen

Zweites Halbjahr 2025 gegen zweites Halbjahr 2024

Fallstudie lesen →
„Zahlen lügen nicht! Für uns war Google Ads irgendwann nicht mehr skalierbar. Dank Niklas' klarem, strukturierten Vorgehen konnten wir die Kampagnen sinnvoll umstellen und innerhalb weniger Monate deutliche Gewinnsteigerungen erzielen.“
Lisa Handel, Geschäftsführerin, Mein Naturstein 24

Alle Zahlen beziehen sich auf Umsatz und Gewinn über Google Ads, nicht auf den gesamten Shop. DB3 ist der Gewinn nach Werbekosten, nach Retouren, ohne Fixkosten.

FAQ

Häufige Fragen zu Google Shopping und Merchant Center

Zum Profit First Audit

Prüft das Audit auch Shopping und Performance Max?

Ja. Du siehst, wie sich das Budget auf Produkte und Produktgruppen verteilt und wo es in Produkte mit wenig oder keiner Marge fließt. Zum Audit.

Zur Zusammenarbeit

Reicht Performance Max nicht, Google optimiert doch selbst?

Nein, Performance Max optimiert auf den Wert, den es gemessen bekommt. Bekommt es Umsatz und einen Feed mit allen Produkten, maximiert es Umsatz über alle Produkte. Steuerung auf Gewinn braucht Gewinnwerte und eine Struktur, die Margen trennt.

Was ist ein Custom Label?

Eines von fünf freien Feldern pro Produkt im Feed, die Google nicht anzeigt, nach denen du aber Kampagnen und Produktgruppen aufteilen kannst. Wir nutzen sie für Margenklassen, Saison, Bestand und Lebenszyklus.

Brauche ich ein neues Feed-Tool?

Meist nicht. Wir arbeiten mit dem, was da ist (Shop-Plugin, Channable, Productsup, DataFeedWatch oder Merchant-Center-Regeln), und empfehlen einen Wechsel nur, wenn eine Funktion fehlt, die Gewinn bringt.

Wie oft wird der Feed geprüft?

Automatisch täglich über Regeln und Benachrichtigungen, manuell einmal im Monat zum Jour fixe, zusätzlich nach Sortimentswechseln, Preisänderungen oder Shop-Updates.

Profit First Audit

Nach dem Audit weißt du, was zu tun ist.

Das Profit First Audit ist kostenlos und auf deine Zahlen zugeschnitten. Es zeigt dir, was dein Google-Ads-Konto nach Werbekosten verdient, wo Geld liegen bleibt und welche Stellschrauben zuerst zählen.